Ein moderner Brennkessel aus Edelstahl kann mit Gas (Brenner oder Herd) oder Elektrizität beheizt werden. Die elektrische Beheizung ist aber der offenen Flamme aus Sicherheitsgründen vorzuziehen. Eine stufenloser Wärmeregelung ist nichterforderlich, wenn das Dampfrohr mit einem Kühler für fließendes Wasser ausgerüstet ist.

Dann reicht eine gewöhnliche Kochplatte, aber ein Standardherd ist wegen der besseren Kapazität immer die beste Lösung. Hat der Herd eine Dunstabzughaube, die der Brennanlage im Weg steht, so kann man ihn einfach von der Wand weg rollen. Neunzig Prozent aller Herde haben Räder.

Mit einem Thermostat versehene Kochplatten sind ungeeignet, weil dann die Temperatur zu sehr schwankt und die Maische stoßweise kocht. Ein in die Maische getauchtes Heizelement ist eine

ausgezeichnete Lösung. Damit wird die Maische rascher erhitzt und es wird weniger Strom verbraucht. Man muss allerdings aufpassen, dass der Inhalt im Brennkessel nicht verdampft. Das Heizelement schmilzt bei direktem Kontakt mit der Kochplatte; es muss daher von Maische gedeckt sein.

Um die Temperatur u.a. am höchsten Punkt der Brennanlage messen zu können, wird ein Laborthermometer benötigt, z.B. mit einer Skala von –10 bis 100 °C. Thermometer können falsch messen. Man überprüfe daher mit kochendem Wasser. Das Thermometer sollte dann 100 °C anzeigen, ansonsten muss man alle Ablesungen entsprechend korrigieren.